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Microsoft meldet massiven Gewinneinbruch im vierten Quartal

24.07.2009


Auch der erfolgsverwöhnte Softwareriese Microsoft bleibt offenbar von der Wirtschaftskrise nicht verschont. Das US-Unternehmen mit Sitz in Redmond (US-Bundesstaat Washington) meldete am Donnerstag einen Rückgang des Umsatzes im letzten Quartal von 13,1 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht einem Verlust von 17 Prozent. Der Gewinn sank sogar um 30 Prozent auf 13,1 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Quartal (Stichtag: 30. Juni). Der Rückgang geht insbesondere auf sinkende Verkaufszahlen des Betriebssystems Windows zurück. Um den Verkauf der neuen Windowsversion anzukurbeln, kündigte der Branchenprimus bereits Preissenkungen für die Nachfolgeversion von Windows-Vista an, die unter dem Namen Windows 7 firmiert. Bereits im Januar hatte der Softwarekonzern mit der Streichung von 5.000 Stellen versucht, Kosten zu sparen. Mit seinem im Vergleich zu früheren Zeiten mageren Geschäftsergebnis steht Microsoft sogar gegen den aktuellen Trend im PC-Markt. So meldeten Intel und IBM eine positive Geschäftsentwicklung. Auch Apple konnte mit positiven Zahlen glänzen. Für Microsoft war es erst das zweite Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass ein Umsatzrückgang eintrat.

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