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Aus unbekannten Kreisen ist das Handbuch zur Administration der „e-Voting“-Plattform (Wählen von zuhause aus mit Chipkarte und Lesegerät) für die Wahlen der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH-Wahl) an die Öffentlichkeit geraten. Die 67-seitige Dokumentation ist nur für Mitglieder der Wahlkommissionen gedacht und beschreibt wie eine Wahl erstellt, der Zeitraum von e-Voting und Papierwahl festgelegt, die Wählerverzeichnisse konfiguriert, Kandidaten und Fraktionen eingetragen und die Unterkommissionen definiert werden. Darüber hinaus wird die gesamte Wählerevidenz online geführt. Eine Auffälligkeit ist, wie die offene Medienplattform „Urgenz“ schreibt: „Die Abschließende Auszählung aller Stimmen und die Berechnung der Mandate erfolgt gänzlich im Computer, denn die Ergebnisse der händisch ausgezählten Stimmzettel werden von den Unterkommissionen direkt in die elektronische Wahlplattform eingetragen und stel len zu den e-Voting-Stimmen lediglich einen zusätzlichen Parameter in der Software dar.“ sic. Auch will man eine Schwachstelle entdeckt haben, die eine Internetabstimmung verhindern soll, indem die Vorsitzenden der Wahlkommission die online durchzuführende Bestätigung des Beginns der Internetwahl unterließen.
Dieser Artikel stammt von Wikinews und steht unter der Creative-Commons-Attribution-2.5-Lizenz.
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Wien: Unterlagen zu e-Voting aufgetaucht
16.04.2009
Aus unbekannten Kreisen ist das Handbuch zur Administration der „e-Voting“-Plattform (Wählen von zuhause aus mit Chipkarte und Lesegerät) für die Wahlen der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH-Wahl) an die Öffentlichkeit geraten. Die 67-seitige Dokumentation ist nur für Mitglieder der Wahlkommissionen gedacht und beschreibt wie eine Wahl erstellt, der Zeitraum von e-Voting und Papierwahl festgelegt, die Wählerverzeichnisse konfiguriert, Kandidaten und Fraktionen eingetragen und die Unterkommissionen definiert werden. Darüber hinaus wird die gesamte Wählerevidenz online geführt. Eine Auffälligkeit ist, wie die offene Medienplattform „Urgenz“ schreibt: „Die Abschließende Auszählung aller Stimmen und die Berechnung der Mandate erfolgt gänzlich im Computer, denn die Ergebnisse der händisch ausgezählten Stimmzettel werden von den Unterkommissionen direkt in die elektronische Wahlplattform eingetragen und stel len zu den e-Voting-Stimmen lediglich einen zusätzlichen Parameter in der Software dar.“ sic. Auch will man eine Schwachstelle entdeckt haben, die eine Internetabstimmung verhindern soll, indem die Vorsitzenden der Wahlkommission die online durchzuführende Bestätigung des Beginns der Internetwahl unterließen.
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